Archiv der Kategorie: Rente

Infostand der Sozialen Liste: „Rente zum Leben“

Mit einem Infostand am Samstag 19. Mai im Brückviertel will die Soziale Liste erneut auf Altersarmut und die verfehlte Rentenpolitik aufmerksamen machen. Daneben wird auch zu kommunalpolitischen Themen das Gespräch mit den Bürgerrinnen und Bürgern gesucht. Am Stand gibt es auch die neue Zeitung der Sozialen Liste, die sich schwerpunktmäßig mit der Umgestaltung der Bochumer City und dem Victoria-Quartier beschäftigt.

Der Infostand findet in der Zeit von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr an der Ecke Brückstr. / Kortumstr. statt. Für Gespräche und Anregungen steht auch Ratsmitglied Günter Gleising zur Verfügung.

Aktion der Sozialen Liste: Rote Nelken zum Internationalen Frauentag

Anlässlich des Internationalen Frauentages weist die Soziale Liste auf die Benachteiligung der Frauen bei den Renten hin und verteilt ein Flugblatt – das ein Gemeinschaftswerk von Organisationen im ‘Bündnis Rente zum Leben‘ ist – in der Bochumer Innenstadt. Am Aktionstag der Frauenbewegung am Samstag 10. März beteiligt sich die Soziale Liste mit einem Infostand. Neben den Informationsblättern werden hier rote Nelken, die Blume der Arbeiterfrauenbewegung verteilt. Im Flugblatt wird darauf hingewiesen, dass „Frauen bei gleicher Arbeit in der Regel durchschnittlich um 22% niedriger entlohnt werden als Männer. Und sie stellen das Groß der Menschen, die im Niedriglohnsektor arbeiten. Gleichzeitig leisten Frauen etwa zwei Drittel der unbezahlten Arbeit – meist Sorgearbeit – und ein Drittel der Erwerbsarbeit. Bei Männern ist das Verhältnis genau umgekehrt. Das schlägt sich in katastrophalen Altersrenten von Frauen nieder.“

Die Soziale Liste fordert daher einen „Bruch mit der frauenfeindlichen Arbeits- und Rentenpolitik“ und 1.050 Euro Mindestrente (netto).

Die Soziale Liste widmet diesen Tag allen Kämpferinnen für Frauenrechte. Aus dem Gefängnis schrieb Rosa Luxemburg die Zeilen:

Soziale Liste für „Rente zum Leben”

2018-01-20-P1120083Drei Delegierte der Sozialen Liste Bochum haben am 21. Januar an dem Jahrestreffen der bundesweiten Initiative „Rente zum Leben“ in Frankfurt teilgenommen. Dort wurde beschlossen bundesweit Initiativen zu entwickeln um die Rentenpolitik zu einem zentralen Thema der Politik zu machen. Vor diesem Hintergrund wird sich auch die Soziale Liste in den nächsten Wochen verstärkt für eine soziale Rentenpolitik und gegen Altersarmut einsetzen. Ziel dabei ist es auch 2018-01-20-P1120093jüngere Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren. Die Initiative einigte sich auf einen Text indem eine „Mindestrente von 1050 € netto“ gefordert wird und kritisiert, dass Deutschland zu den 4 Ländern in der EU gehört indem es keine Mindestrente gibt.

Ausblick zum neuen Jahr:

Soziale Liste mit drei Schwerpunkten

„Die Stimme Soziale Liste Bochum in der Bochumer Stadtpolitik ist unverzichtbar“, sagte Günter Gleising auf dem Neujahrstreffen des kommunalen Wahlbündnisses. Die Soziale Liste will sich dabei auf 3 Schwerpunkte konzentrieren:

  • Die Abrisspolitik und den geplanten radikalen Umbau der Innenstadt und dessen Auswirkungen auf die Stadtteile.
  • Die Wohnungspolitik und den kommunalen (sozialen) Wohnungsbau.
  • Bekämpfung der steigenden Armut, einschließlich der Themen Sozialticket, Rente zum Leben und Hartz IV.

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Wer RentnerInnen quält wird nicht gewählt

Die Soziale Liste Bochum ruft dazu auf keine Parteien am Sonntag für den Bundestag zu wählen, die schlechte Renten und Altersarmut zu verantworten haben. Alle Regierungsparteien, SPD, CDU, FDP, Grüne, (untestützt auch von der AfD ) haben seit 1990 das Rentensystem bewusst untergraben. Und es soll weitergehen mit der Absenkung der Renten und Altersarmut. Deshalb: „Wer RentnerInnen quält wird nicht gewählt!“

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Fotos vom gemeinsamen Infostand der GOG, KLARtext e.V. und Soziale Liste Bochum vom 16.09.2017

GOG, KLARtext und Soziale Liste: Wer RentnerInnen quält – wird nicht gewählt!

Mit einem gemeinsamen Infostand will das Bündnis „Rente zum Leben“ Rentenlügen in Zeiten des Wahlkampfes thematisieren und sich unters Wahlvolk mischen. Es werden Flugblätter („Wer Rentner quält –wird nicht gewählt“) verteilt und Unterschriften unter die Forderungen nach einer Rente, die den Lebensstandard im Alter sichert und Altersarmut verhindert, gesammelt.
Der Infostand findet am Samstag 16. September, Kortumstr. 58 (gegenüber der Fa. Nordsee) in der Zeit von 11.00 bis 14.00 Uhr statt. Beteiligt sind die Organisationen GOG, KLARtext e.V. und Soziale Liste Bochum.
In ihrem Flugblatt heißt es: „Alle Regierungsparteien haben seit 1990 das Rentensystem bewusst untergraben.“ Von diesen Parteien haben wir nicht zu erwarten stellt das Bündnis fest und fordert dazu auf, für das Thema Renten vor und nach der Wahl aktiv zu werden. Denn „Wer Rentner quält wird nicht gewählt.“

Veranstaltung: Rentenlügen in Zeiten des Wahlkampfes

„Rentenlügen in Zeiten des Wahlkampfes“ ist das Thema einer Veranstaltung der Sozialen Liste und des Vereins KLARtext e.V.

Die Durchschnittsrente in Deutschland beträgt nur noch 842 Euro. Sie soll noch weiter gesenkt werden. Weitere Altersarmut droht in großem Ausmaß. Alles paletti – sagen die Parteien (vor allem CDU, SPD und FDP), die es verursacht haben. Uns geht es gut heißt es. Alle profitieren vom Aufschwung. Alle? Auch die Arbeitslosen, die Beschäftigten im Niedriglohnsektor, die Hartz-IV Empfänger*innen, die Rentnerinnen und Rentner?

Über diese Thematik spricht und diskutiert Tobias Weißert, Rentenexperte von KLARtext e.V. am Mittwoch 6. September 2017 um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendeer (Raum 6).

Am Samstag 16. September wollen die Bochumer Organisationen die dem Bündnis „Rente zum Leben“ angehören einen Informationsstand in der Bochumer Innenstadt durchführen.

Rente zum Leben

Soziale Liste tritt Bündnis bei: Für eine Rente zum Leben

Die verheerenden Zerstörungen des Sozialsystems durch die Hartz IV Gesetze wurden durch die radikalen Einschnitte in die Arbeitslosenversicherung und die Rentenversicherung bewirkt. Eine der Folgen dieser Politik sind Verarmung und eine dramatische Senkung des Rentenniveaus mit weitreichenden Auswirkungen auf die Städte, besonders im Ruhrgebiet. Um dieser Politik noch besser entgegentreten zu können ist die Soziale Liste Bochum dem bundesweiten Bündnis „Rente zum Leben” beigetreten.

In einer Plattform hat das Bündnis „Rente zum Leben” ihre Forderungen zusammengefasst und formuliert: „Wir wollen

  • eine Rente, die den Lebensstandard im Alter sichert:
    Dazu sind mindestens 70 Prozent des Nettolohns erforderlich.
  • eine Standardrente auf der Basis von 40 Versicherungsjahren wie vor 1992
  • eine Mindestrente von 1.000 Euro netto
  • das Recht, mit 60 Jahren ohne Abschläge in Altersrente gehen zu können
  • die Einbeziehung aller Erwerbstätigen mit ihren Einkommen in die
    gesetzliche Rentenversicherung. Das ist die Grundlage für die Finanzierung unserer Forderungen. Die Rentenhöhe ist nach oben zu begrenzen. Österreich zeigt, was möglich ist.

Dem Bündnis gehören u. a. attac-Gruppen, soziale Initiativen und der Selbsthilfeverein Tacheles an. Aus Bochum ist auch der Informationsdienst LabourNet Germany vertreten.
Die Soziale Liste wird sich an dem Aktionstag am 16. September, 7 Tage vor der Bundestagswahl, beteiligen.

Soziale Liste kritisiert Gerichtsentscheidung:

Zwangsverrentung durch Hartz IV

Als einen Beitrag zur Steigerung der Armut kritisiert die Soziale Liste Bochum das Urteil des Bundessozialgerichtes (BSG) in Kassel, nachdem Hartz-IV-Bezieher_innen von den Jobcentern vorzeitig in Rente geschickt werden und Abschläge bei der Altersrente akzeptieren müssen.

Das Grundsatzurteil (AZ: B 14 AS 1/15 R) legt fest, dass die Bezieher_innen von Grundsicherungsleistungen grundsätzlich von den Jobcentern angewiesen werden können, eine mit 63 Jahren beginnende Altersrente zu beantragen.

In Bochum können von den über 28.000 HartzIV-Empfänger_innen annähend 3.000 Personen betroffen sein. Bisher lehnte das Jobcenter Bochum die Beantwortung der konkreten Anfrage der Sozialen Liste ab, wie hoch die Anzahl der erzwungenen Übergänge in die vorzeitige Altersrente sind. Vorlage 20150412

„Zusammen mit den Regelungen der „Rente mit 67“ bildet dieses Grundsatzurteil die Grundlage für ein weiteres Ansteigen der Altersarmut, mit weitreichenden Konsequenzen und Belastung für die zukünftige Kommunalpolitik“, stellt Günter Gleising, Ratssprecher und OB-Kandidat der Sozialen Liste fest. Die Entwicklung, dass „die Reichen immer reicher werden, die Armen immer ärmer“ erhält eine erneute Bestätigung.