Abrisspolitik stoppen!

2017-12-05-BVZ-P1120005Die Soziale Liste Bochum spricht sich erneut für den Erhalt des BVZ aus. „Die Abrisspolitik in Bochum muss gestoppt werden“, sagt Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste. Mit einer Sanierung könne der Gebäudekomplex für viele weitere Jahre seinen Zweck als zentrales öffentliches städtisches Verwaltungs- und Dienstleistungsgebäude erfüllen. Für die Soziale Liste stellt sich die Frage was die Stadt Bochum zum Erhalt der Funktionsfähigkeit und des Wertes des BVZ in den vergangenen 20 Jahren unternommen hat. Das kommunale Wahlbündnis stellt deshalb zur 34. Ratssitzung am 14. Dezember 2017 eine Anfrage mit folgendem Text:

„Unterhalt Bildungs- und Verwaltungszentrum

Im bautechnischen Untersuchungsbericht wird für das BVZ festgestellt: „Das Bildungs- und Verwaltungszentrum ist mit seinem Alter von 35 Jahren nach und nach in die Jahre gekommen, ohne hierbei die grundsätzliche Funktionsfähigkeit verloren zu haben.“ Festgestellt werden allerdings Mängel bei der Instandhaltung, Reparaturen, Renovierung und Modernisierung des Gebäudekomplex insgesamt und seiner Bauteile. Beispielsweise ist die „Lebensdauer bituminöser Flachdachabdichtung“ des BVZ „weit überschritten“. Es bestehen hier aktuell offensichtlich „Undichtigkeiten und Schwachstellen“. Es stellt sich die Frage was die Stadt Bochum zum Erhalt der Funktionsfähigkeit und des Wertes des BVZ in den vergangenen 20 Jahren unternommen hat.

Die Soziale Liste fragt an:

  • Welche finanziellen Aufwendungen hat die Stadt Bochum für das BVZ in den vergangenen 20 Jahren für Bauunterhaltungsmaßnahmen (Erhalt der Bausubstanz) aufgebracht?
  • Welche finanziellen Aufwendungen hat die Stadt Bochum für das BVZ in den vergangenen 20 Jahren aufgebracht um Verschleiß, Gebäudeschäden innen und außen, notwendige Reparaturen an der Technik u. ä. zu beheben?
  • Welche finanziellen Aufwendungen hat die Stadt Bochum für das BVZ in den vergangenen 20 Jahren für Umbau- oder Erweiterungsmaßnahmen aufgebracht?
  • Welche Investitionen wurden für das Gebäude in den vergangenen 10 Jahren z. B. aus Konjunkturpaketen aufgebracht?
  • Welche Bemühungen gab es um andere staatliche Zuschüsse zu erhalten?“