Soziale Liste tritt Bündnis bei: Für eine Rente zum Leben

Die verheerenden Zerstörungen des Sozialsystems durch die Hartz IV Gesetze wurden durch die radikalen Einschnitte in die Arbeitslosenversicherung und die Rentenversicherung bewirkt. Eine der Folgen dieser Politik sind Verarmung und eine dramatische Senkung des Rentenniveaus mit weitreichenden Auswirkungen auf die Städte, besonders im Ruhrgebiet. Um dieser Politik noch besser entgegentreten zu können ist die Soziale Liste Bochum dem bundesweiten Bündnis „Rente zum Leben” beigetreten.

In einer Plattform hat das Bündnis „Rente zum Leben” ihre Forderungen zusammengefasst und formuliert: „Wir wollen

  • eine Rente, die den Lebensstandard im Alter sichert:
    Dazu sind mindestens 70 Prozent des Nettolohns erforderlich.
  • eine Standardrente auf der Basis von 40 Versicherungsjahren wie vor 1992
  • eine Mindestrente von 1.000 Euro netto
  • das Recht, mit 60 Jahren ohne Abschläge in Altersrente gehen zu können
  • die Einbeziehung aller Erwerbstätigen mit ihren Einkommen in die
    gesetzliche Rentenversicherung. Das ist die Grundlage für die Finanzierung unserer Forderungen. Die Rentenhöhe ist nach oben zu begrenzen. Österreich zeigt, was möglich ist.

Dem Bündnis gehören u. a. attac-Gruppen, soziale Initiativen und der Selbsthilfeverein Tacheles an. Aus Bochum ist auch der Informationsdienst LabourNet Germany vertreten.
Die Soziale Liste wird sich an dem Aktionstag am 16. September, 7 Tage vor der Bundestagswahl, beteiligen.